Die Bücher des weißen Mannes
genügten mir nicht ...
Der Große Geist
hat mir die Möglichkeit gegeben,
an der Hochschule der Natur zu studieren,
die Wälder und Flüsse, die Berge und die Tierwelt.
Die verrückte und kranke Welt des weißen Mannes...
Vieles ist töricht an eurer sogenannten Zivilisation.
Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach,
bis ihr soviel habt,
dass ihr gar nicht lange genug leben könnt,
um es auszugeben.
Ihr plündert die Wälder,
ihr schlachtet die Tiere ab,
ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
als käme nach euch keine Generation mehr,
die all dies ebenfalls braucht.
Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
während ihr immer größere Bomben baut,
um jene Welt, die ihr jetzt habt,
zu zerstören.
Hügel sind immer schöner als Häuser aus Stein.
In einer großen Stadt wird das Leben zu einem künstlichen Dasein.
Viele Menschen spüren kaum noch richtige Erde unter den Füßen,
sie sehen kaum noch Pflanzen wachsen,
außer in Blumentöpfen,
und lassen nur selten die Lichter der Straße hinter sich,
um den Zauber eines sternenübersäten Nachthimmels auf sich wirken zu lassen.
Wenn Menschen so weit weg sind von all dem Leben,
was der Große Geist geschaffen hat,
dann vergessen sie leicht seine Gesetze.
Es gibt mehr als eine Straße,
die zum Leben führt.
Es gibt mehr als eine Art zu lieben,
es gibt mehr als einen Weg,
die andere Hälfte seines Selbst
in einem andern Menschen zu finden.
Geschrieben von Menominee
am Dezember 12 2011 ·
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